XIII. Das Problem mit dem Ausbrechen

Das schwierige am Ausbrechen ist, dass du, je öfter du es versucht hast, dir umso mehr, klarer, schneller, intensiver und tiefer bewusst wirst.... Du wirst dir bewusst, dass Ausbruch keine Lösung ist, ja nicht mal funktioniert, nicht lange, nicht wirklich. Dass Ausbruch doch auch nur eine Form von Verdrängung ist. Du wirst dir bewusst, dass selbst die angestrebte, bewusste kurzzeitige Verdrängung, von der du dir eine kurzweilige Erleichterung erhoffst, dir nicht gut tut. Das Leichte an der Erleichterung verfliegt. Du bist nur noch bewusst. Bewusst aller Dinge, außer deiner selbst. Wo das doch das wichtigste Bewusstsein überhaupt ist. Doch wirst du dir deiner selbst bewusst, so wirst du der Einheit bewusst, des Inneren, der Ganzheit, und infolge dessen der Getrenntheit und des Außen und all dessen, dessen du dich, zumindest für einen kleinen Moment, zu entledigen versuchst. Aber du kannst dich nicht deiner selbst entledigen und mit dem Bewußtsein der Ganzheit wird dieses große ganze zu einem Teil von dir. Und du stehst vor der überdimensionalen Aufgabe, alles, was ist, zu lieben, weil alles eins ist und du alles bist. Denn du weißt, du kannst dich selbst nicht verdrängen. Also geh...geh hin und liebe. ....liebe das was du hasst.....was bleibt sonst...

 

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